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2004 war ein ereignisreiches, arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn die Gesundheitsreform steht. Unser österreichisches Gesundheitssystem ist nun für die Zukunft gerüstet. Sie haben durch Ihren persönlichen Einsatz einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Dafür möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken. Ich wünsche Ihnen erholsame Feiertage, gesegnete Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2005. Ihre
Maria Rauch-Kallat |
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Die nach schwierigen Verhandlungen erzielte Einigung zur Strukturreform des österreichischen Gesundheitswesens stellt sicher, dass eine direkte Zusammenführung von Planung, Steuerung, Finanzierung und Dokumentation gewährleistet wird. Für alle Patientinnen und Patienten bringen diese Maßnahmen eine Reihe von Verbesserungen, denn Behandlungsverläufe werden in Zukunft optimiert und die zur Verfügung stehenden Leistungsangebote besser aufeinander abgestimmt. |
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Gesundheitsministerium, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger sowie
Ärztekammer haben gemeinsam die medizinische Vorsorge auf eine neue Basis
gestellt. Das Ergebnis ist ein innovatives Produkt, das einen vernünftigen Weg
in die Zukunft weist und allen Österreicherinnen und Österreichern zu Gute
kommt. |
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In Sachen Tabakprävention setzen wir auf eine vielschichtige Strategie. Letzten Herbst haben wir über zwei Monate eine Kampagne zum Rauchausstieg abgehalten, das kommende Frühjahr wird im Zeichen des Nichteinstiegs bei Jugendlichen stehen. Mit der Tabakgesetznovelle wird eine Mindestpackungsgröße von 20 Stück festgesetzt, Werbe- und Sponsoringverbote ausgeweitet und der Schutz vor Passivrauch durch ein generelles Rauchverbot an geschlossenen öffentlichen Orten ausgeweitet. Mit der Erhöhung der Tabaksteuer sind nun alle international empfohlenen Maßnahmen zur Tabakprävention in Österreich umgesetzt. Mit der Gastronomie hat die Gesundheitsministerin vereinbart in den nächsten zwei Jahren in allen Speiselokalen mit über 45 m² Gästeraum Rauchverbotzonen zu installieren. Gastbetriebe, die schon über entsprechende Nichtrauchbereiche verfügen, finden Sie hier! |
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Der Krankenschein wird bis Ende des nächsten Jahres von der Gesundheitskarte abgelöst. Gegen eine Gebühr von 10 Euro pro Jahr erhält jede Österreicherin und jeder Österreicher eine eigene Karte. Wer mehr als 3 Krankenscheine pro Jahr gebraucht hat, ist somit günstiger dran. Auf der Gesundheitskarte werden grundsätzlich nur Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Geschlecht und Benutzergruppen - Kennzeichen (z.B. Pensionistenstatus) gespeichert. Im burgenländischen Trausdorf findet zur Zeit der erste Probelauf statt. Die seit 1993 viel diskutierte Gesundheitskarte wird somit in absehbarer Zeit die Krankenschein-Flut stoppen und eine administrative Entlastung bringen. |
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